Vorteile einer Hausverwaltung für Immobilien
Die Vorteile einer Hausverwaltung für Immobilien sind vor allem die Entlastung des Vermieters, Rechtssicherheit sowie Werterhalt und Wertsteigerung. Nicht zu vernachlässigende Vorteile von Hausverwaltungen sind unter anderem die Reduzierung von Risiken sowie Fachwissen und Erfahrung.
Für viele Immobilieneigentümer bietet es sich an, eine Hausverwaltung zu engagieren, wenn sie die Verwaltungsaufgaben nicht erfüllen können oder wollen. Die Immobilienverwaltung stellt den reibungslosen Betrieb der Immobilie sicher. Für Eigentümer in Hamburg ist es zum Beispiel sinnvoll, eine Hausverwaltung Hamburg einzustellen, weil Immobilienverwaltungen besonders effektiv sind, wenn sie direkt vor Ort sind.
Im Folgenden sind die wichtigsten Vorteile einer Hausverwaltung für Immobilien erklärt.
Entlastung des Vermieters
Einer der wesentlichen Vorteile einer Hausverwaltung ist, dass die Hausverwaltung den Vermieter wesentlich entlastet, indem sie ihm sämtliche Verwaltungsaufgaben abnimmt. Durch die Übernahme der Verwaltungsaufgaben entsteht für den Vermieter eine enorme Zeitersparnis.
Die Hausverwaltung übernimmt für den Vermieter Aufgaben wie das Mietermanagement, die Dienstleisterkoordination und die Instandhaltung. Welche Aufgaben die Immobilienverwaltung genau übernimmt, wird im Verwaltervertrag geklärt. Der Vermieter kann entscheiden, welche und wie viele Aufgaben der Hausverwalter übernimmt. Es ist zum Beispiel möglich, dass der Eigentümer trotz Einsetzen der Mietverwaltung weiterhin einige Aufgaben selbst erfüllt, wenn er dies wünscht. Die meisten Hausverwaltungen übernehmen gerne alle Verwaltungsaufgaben, um den Vermieter maximal zu entlasten.
Rechtssicherheit
Mit einer Hausverwaltung erhält man als Eigentümer große rechtliche Sicherheit, weil sich professionelle Hausverwaltungen mit allen juristischen Anforderungen an die Verwaltung auskennen. Rechtliche Anforderungen gibt es zum Beispiel in den Bereichen Mietpreiserhöhungen, Nebenkostenabrechnungen und WEG-Versammlungen.
Mietpreiserhöhungen dürfen von der Hausverwaltung nur innerhalb des rechtlichen Rahmens vorgenommen werden. Die Immobilienverwaltung weiß zum Beispiel genau, welche Kosten auf Mieter umgelegt werden dürfen (bspw. Kosten für Gebäudereinigung und Gartenpflege) und welche nicht (z. B. Gebühren für die Hausverwaltung). Bei der Angleichung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf der Mietpreis maximal um 20 % innerhalb von 3 Jahren ansteigen.
Nebenkostenabrechnungen erstellt die Hausverwaltung rechtlich sicher, nachvollziehbar und transparent. Bei der Nebenkostenabrechnung ist große Präzision gefragt, weil sie ansonsten juristisch anfechtbar ist. Die Immobilienverwaltung stellt außerdem sicher, dass die Nebenkostenabrechnung fristgerecht an den Mieter verschickt wird.
WEG-Versammlungen müssen laut Gesetz mindestens einmal pro Jahr stattfinden. WEG-Versammlungen werden im Rahmen von Wohnungseigentümergemeinschaften organisiert. Auf der WEG-Versammlung fassen die Mitglieder der Eigentümergemeinschaft Beschlüsse zur weiteren Entwicklung der Immobilie.
Es gibt noch viele weitere rechtliche Belange, die für die Verwaltung einer Immobilie relevant sind. Die Hausverwaltung kennt sich mit allen rechtlichen Verwaltungsangelegenheiten aus, sodass der Eigentümer rechtlich auf der sicheren Seite steht.
Werterhalt und Wertsteigerung
Ein wichtiger Vorteil der Hausverwaltung ist, dass sie den Werterhalt und die Wertsteigerung effektiv vorantreibt. Der Werterhalt bzw. die Instandhaltung ist eine der wichtigsten Pflichten des Eigentümers. Durch das Einstellen einer Hausverwaltung kann sich der Eigentümer sicher sein, dass die Pflicht der Instandhaltung erfüllt wird.
Die Instandhaltung ist wichtig, damit die Mieter in geordneten und adäquaten Verhältnissen leben. Bei Schäden und Verschleiß ist es normalerweise die Aufgabe des Vermieters, aktiv zu werden und die Schäden zu beseitigen. Eine Hausverwaltung nimmt dem Vermieter die Pflicht der Instandhaltung ab und sorgt eigenhändig für die Beseitigung von Schäden und Verschleiß, indem sie beispielsweise Handwerker beauftragt. Mögliche von der Immobilienverwaltung geplante Instandhaltungsmaßnahmen sind zum Beispiel die Reparatur von Schäden und die Erneuerung von Fassaden. Durch die Instandhaltungsmaßnahmen des Hausverwalters bleibt der Wert der Immobilie erhalten.
Die Wertsteigerung von Immobilien realisieren Hausverwaltungen, indem sie Sanierungsmaßnahmen planen und umsetzen. Mögliche Sanierungsmaßnahmen der Immobilienverwaltung sind zum Beispiel die Erneuerung und Verbesserung von Rohrdämmungen und der Einbau einer neuen Heizung. Sanierungsmaßnahmen wirken sich nicht nur positiv auf den Wert der Immobilie aus, sondern sind auch Anlass für Mieterhöhungen. Von einer Immobilienverwaltung umgesetzte Sanierungsmaßnahmen haben einen positiven Effekt auf die Rendite.
Reduzierung von Risiken
Hausverwaltungen haben den Vorteil, dass sie aktiv Risiken reduzieren, indem sie entsprechende Maßnahmen ergreifen. Die Hausverwaltung minimiert zum Beispiel rechtliche Risiken, indem sie rechtssichere Mietverträge erstellt und allgemein die Rechte von Mietern beachtet.
Durch die Einhaltung von Mieterrechten, fristgerechte und korrekte Nebenkostenabrechnungen und die Einhaltung anderer rechtlicher Aspekte wird das Risiko von Klagen und Abmahnungen minimiert.
Finanzielle Risiken reduziert die Hausverwaltung, indem sie beispielsweise potentielle Mieter auf ihre Bonität hin überprüft und Leerstände vermeidet. Neben der Prüfung der Mieterbonität und der Vermeidung von Leerständen kontrolliert die Immobilienverwaltung Zahlungseingänge und plant Budgets verantwortungsvoll. Durch die Arbeit des Hausverwalters lassen sich Kosten und Einnahmen gut planen.
Neben der Reduzierung von rechtlichen und finanziellen Risiken setzt sich die Hausverwaltung vor allem für die Vermeidung von Haftungsrisiken ein. Die Immobilienverwaltung vermeidet Haftungsrisiken, indem sie zum Beispiel die Verkehrssicherheit der Anlage sicherstellt (gute Beleuchtung, einwandfrei funktionierende Aufzüge, freie Gehwege im Winter, etc.) und Dienstleister zielgerichtet anleitet, sodass keine Schäden entstehen.
Fachwissen und Erfahrung
Eine Hausverwaltung hat den Vorteil, dass sie über reichlich Fachwissen und Erfahrung verfügt. Hausverwaltungen wissen genau, was für die erfolgreiche Bewirtschaftung einer Immobilie notwendig ist.
Die meisten Hausverwalter verfügen über großes Fachwissen, weil sie beispielsweise eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder Dipl. Kaufmann absolviert haben. Manche Verwalter haben Studiengänge wie Immobilienwirtschaft und Immobilienmanagement durchlaufen. Idealerweise entscheidet man sich als Eigentümer für einen zertifizierten Hausverwalter. Für die Zertifizierung legen Verwalter eine Prüfung bei der IHK ab. Das Bestehen der Prüfung zeugt von der Expertise des Immobilienverwalters.
Die meisten Hausverwaltungen kennen sich deutlich besser mit allen Verwaltungsangelegenheiten aus als die Eigentümer, weil sie jeden Tag in diesem Bereich arbeiten. Durch ihre Routine sind die meisten Immobilienverwaltungen in der Lage, Aufgaben und Pflichten deutlich schneller zu erledigen als Eigentümer. Bei einem Notfall wissen Hausverwalter zum Beispiel sofort, was zu tun ist und haben die nötigen Kontakte, um das Problem schnell zu beheben.
Bestehende Partnerschaften
Die meisten Hausverwaltungen haben Partnerschaften mit Unternehmen wie beispielsweise Handwerkern, Architekten und Reinigungsdiensten. Bei Bedarf sind Hausverwaltungen in der Lage, ihre Partner einzuschalten und auf diese Weise Dienste schnell erledigen zu lassen.
Bei plötzlich entstandenen Schäden reicht zum Beispiel ein kurzer Anruf der Hausverwaltung bei einem befreundeten Handwerkerunternehmen, um die Schäden zeitnah zu beseitigen. Anders als eine Immobilienverwaltung, fehlen den meisten Eigentümern feste Kontakte zu relevanten Unternehmen, sodass notwendige Arbeiten sich häufig verzögern.
Mehr Mieterzufriedenheit
Die Hausverwaltung sorgt für mehr Mieterzufriedenheit, weil sie sich aktiv um die Anliegen der Mieter kümmert. Bei Fragen und Problemen steht die Hausverwaltung den Mietern als fester Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Hausverwaltung kümmert sich für Mieter zum Beispiel um die Beseitigung von Schäden und vermittelt bei Streitigkeiten zwischen Mietparteien (z. B. bei Störfällen). Die Immobilienverwaltung stellt eine klare Hausordnung auf und setzt diese durch, sodass alle Mieter Klarheit über die Verhaltensregeln im Gebäude haben. Durch die Aufstellung einer Hausordnung durch die Immobilienverwaltung werden Streitigkeiten zwischen den Mietern von vornherein vermieden und die generelle Zufriedenheit der Mieter steigt.
Mieterzufriedenheit ist sehr wichtig für den erfolgreichen Betrieb einer Immobilie, weil zufriedene Mieter eher dazu geneigt sind, langfristig im Gebäude zu bleiben. Die Hausverwaltung vermeidet aktiv Leerstände, indem sie für zufriedene Mieter sorgt. Durch die Vermeidung von Leerständen bleibt die Rendite konstant auf einem guten Niveau.
Digitale Werkzeuge
Ein großer Vorteil von Hausverwaltung ist, dass sie mit digitalen Werkzeugen wie Verwaltungs- und Buchhaltungssoftware arbeiten. Digitale Werkzeuge erhöhen die Effizienz von Hausverwaltungen enorm, weil vieles automatisch abläuft.
Viele Hausverwaltungen bieten zum Beispiel ein Ticketsystem an, um Anfragen von Mietern entgegen zu nehmen. Das macht es für Mieter sehr einfach, die Immobilienverwaltung bei Bedarf zu kontaktieren. Über diverse Dashboards sind Mieter und Eigentümer in der Lage, Verträge einzusehen und Dokumente herunterzuladen. Die digitalen Werkzeuge tragen zur Transparenz der Hausverwaltung bei.
Fazit
Es zeigt sich, dass Hausverwaltungen für Immobilien und deren Eigentümer zahlreiche Vorteile bieten. Wer sich von der selbstständigen Verwaltung einer Immobilie als Eigentümer überfordert fühlt, ist mit der Einstellung einer professionellen Hausverwaltung gut beraten.